Kilian Moser gewinnt Bronze an den WorldSkills!
Ein Sieg, der alles ins Rollen brachte
Begonnen hat Kilians Reise an den SwissSkills 2025. Vor Publikum und Jury erstellte der Elektroinstallateur der Schild Elektro AG eine komplette Hausinstallation. Seine Leistung brachte ihm nicht nur die Goldmedaille und den Titel als bester Elektroinstallateur der Schweiz ein, sondern öffnete ihm auch die Tür zu den WorldSkills in Shanghai.
1 000 Stunden Training für den einen Moment
Nach seiner Selektion für das Schweizer Nationalteam bereitete sich Kilian intensiv auf die WorldSkills in Shanghai vor. Für jedes Mitglied des Teams waren rund 1 000 Trainingsstunden vorgesehen. Kilians umfangreiches Programm umfasste unter anderem Praxiswochen im Trainingscamp von EIT.swiss in Horgen, Kurse für Gebäudeautomation, internationale Vergleichstrainings sowie mehrere Vorbereitungs-Weekends mit dem Nationalteam.
Dabei ging es nicht nur darum, sein fachliches Können weiter zu perfektionieren. Kilian trainierte auch, seine Konzentration über mehrere Tage aufrechtzuerhalten, unter grossem Zeitdruck die richtigen Entscheidungen zu treffen und nach einem Fehler möglichst schnell wieder in den gewohnten Arbeitsrhythmus zu finden.
Eine Leistung, viele Unterstützer
Kilians Vorbereitung war von Anfang an ein Teamprojekt. Geschäftsführer Karl Wyss und das gesamte Team der Schild Elektro AG unterstützten ihn auf seinem Weg mit grossem Engagement. Fachlich begleitet wurde Kilian von Adrian Sommer. Der langjährige Schweizer WorldSkills-Experte bereitete ihn gezielt auf die technischen und mentalen Anforderungen des internationalen Wettbewerbs vor.
Hinzu kamen zahlreiche weitere Partner, die Material, Fachwissen oder Trainingsräume zur Verfügung stellten. Auch Kilians Familie, seine Freunde sowie viele Mitarbeitende der Burkhalter Gruppe verfolgten seine Reise und drückten ihm die Daumen.
Von Grindelwald in eine Weltmetropole
Im September 2026 wurde aus dem grossen Ziel Realität. Kilian reiste als eines von 42 Schweizer Berufstalenten mit dem Schweizer Nationalteam nach Shanghai. Dort trafen rund 1 400 junge Fachkräfte aus mehr als 60 Ländern zusammen, um sich in ihren Berufen zu messen. Oder anders gesagt: Es wurde ernst für Kilian.
Über mehrere Wettkampftage musste er unter hohem Zeitdruck Pläne lesen, Komponenten montieren und verdrahten, Systeme programmieren, Messungen durchführen und Anlagen in Betrieb nehmen. Dabei zählte nicht nur, ob am Ende alles funktionierte. Auch Präzision, Arbeitssicherheit, eine saubere Ausführung und ein strukturierter, effizienter Arbeitsablauf flossen in die Bewertung ein. Bereits kleine Abweichungen konnten wertvolle Punkte kosten.
Gleichzeitig musste Kilian in der ungewohnten Wettkampfumgebung über mehrere Tage konzentriert bleiben und seine Kräfte richtig einteilen. Rundherum arbeiteten die besten jungen Berufsleute der Welt, das Publikum verfolgte jeden Handgriff und die internationalen Expertinnen und Experten bewerteten die Arbeiten bis ins Detail.
Auf dem Podest der Weltbesten
Und dann kam der Moment, auf den Kilian so lange hingearbeitet hatte: Bei der Rangverkündigung wird sein Name genannt. Kilian Moser gewinnt an den WorldSkills die sensationelle Bronzemedaille im Skill Electrical Installations. Damit hat sich der Schweizermeister auch auf der internationalen Bühne einen Platz unter den besten jungen Berufsleuten der Welt gesichert.
Herzliche Gratulation, Kilian! Die ganze Burkhalter Gruppe ist stolz auf deinen Weg und deine Leistung.
«Die Konkurrenz war unglaublich stark. Umso überraschter war ich, dass ich es so weit geschafft habe.»
Was von Shanghai bleibt
Kilians Weg vom Berner Oberland nach Shanghai zeigt, wohin eine Berufslehre führen kann. Wer sich für einen Beruf in der Gebäudetechnik entscheidet, lernt nicht nur, fachgerechte Installationen zu erstellen. Gefragt sind ebenso analytisches Denken, Präzision, Eigenverantwortung, Ausdauer und die Bereitschaft, sich laufend weiterzuentwickeln.
Kilians Geschichte ist deshalb auch eine Geschichte über die Qualität der Berufsbildung und die Chancen, die jungen Fachkräften in der Burkhalter Gruppe offenstehen. Sie zeigt, was möglich ist. Auf Kilian warten bereits die nächsten Möglichkeiten. Shanghai war der vorläufige Höhepunkt seiner Reise. Der letzte dürfte es nicht gewesen sein.












