Rund um die Burkhalter Gruppe

Zum Karrierestart schon ganz oben

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Anfang August fand in Laax bereits der dritte NEXT Kick-off-Event für angehende Gebäudetechnikprofis statt. Während drei Tagen wurden die Erstlehrjahr-Lernenden HLKS in die Berufswelt eingeführt: einerseits spielerisch mit vielen Gruppenaktivitäten, andererseits auch ernsthafter mit wichtiger Theorie und Verhaltensregeln.

Bald 1000 Lernende arbeiten an 158 Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bei einer Gesellschaft der Burkhalter Gruppe. Jährlich starten über 80 Lernende allein bei den HLKS-Gesellschaften. Rund 70 davon trafen sich in der zweiten Augustwoche in Laax, wo der NEXT Kick-off-Event nicht nur den Anfang vielversprechender Karrieren in der Gebäudetechnik, sondern auch den Beginn neuer Freundschaften markierte. 

Die Schule ist vorbei, in Laax beginnt die Zukunft
Seit gerade mal einer Woche sind die in Laax anwesenden Lernenden keine Schülerinnen und Schüler mehr. Für sie beginnt ein neues Leben: das Berufsleben – und das will gut vorbereitet sein, wenn es gelingen soll. Während die Jugendlichen an den Schulen eng geführt wurden und stets spezifische Anweisungen erhielten, wird von ihnen fortan eine höhere Selbstverantwortung und Selbstständigkeit gefordert, schliesslich soll sie die Lehre auf die Arbeitswelt vorbereiten. 

«Wer die Lehre bestehen will, muss etwas dafür tun: Das ist es, was ich den Lernenden in Laax mit auf den Weg geben möchte», meint Daniel Kluge. Der Berufsbildungsverantwortliche HLKS von Burkhalter leitet den Event auch dieses Jahr wieder mit grossem Engagement und versteht sich selbst nicht zuletzt auch als Mentor und Motivator der Jugendlichen. 

Nicht nur für Lernende, auch für Lehrende
Doch nicht nur die Lernenden sind in Laax, um etwas zu Lernen: Auch 22 der in der Regel stark beruflich eingebundenen Berufsbildner sind angereist, um sich weiterzubilden und von Daniel Kluge daran erinnert zu werden, dass ihnen als Ausbilder der nächsten Generation Gebäudetechnikerinnen und Gebäudetechniker eine grosse Verantwortung zukommt. Nicht zuletzt soll der Anlass in Laax Ausbilder und Auszubildende auch persönlich näher zusammenbringen. Deshalb startete der Event auch mit einer gemeinsamen Sport-Veranstaltung – und die begann in luftiger Höhe.

Teamspirit auf 2263 m ü. M.
Nach der Begrüssung und einer kurzen Einführung in die Verhaltensregeln (respektvoller Umgang, Pünktlichkeit, Drogenverbot – und was man den Jugendlichen sonst noch so alles für einen gelungenen Event mit auf den Weg gibt) ging es mit der Gondel auf den Hausberg von Laax – zur Sommer-Olympiade.

Auf dem Crap Son Gion waren Lehrmeister und Lernende für einmal gleichgestellt, beziehungsweise oft bewiesen sich die Lehrlinge sogar als geschickter, ausdauernder und stärker als ihre Chefs – sei es beim Pingpong-Rundlauf, beim Zielwurf oder bei zahlreichen Denksport- und Geschicklichkeitsspielen. In 10 gemischten Teams traten gestandene Gebäudetechniker und absolute Berufsneulinge gegeneinander an, erlitten zusammen Niederlagen und feierten gemeinsame Siege.

Nach der Rangverkündung und einem gemütlichen Beisammensein begann für die Lernenden dann schon der theoretische Teil des Events, bei der sie eine erste Aufgabe zu bewältigen hatten: die eigene Gesellschaft den anderen vorzustellen. Auch dies geschah nicht ohne Grund, denn die Lernenden sollten sich und die Gesellschaften der Gruppe besser kennen lernen, damit der Gruppenzusammenhalt gestärkt wird.

«Zum besten Ausbilder der Schweiz wird man nicht allein. Die Jugendlichen und ihre Rückmeldungen unterstützen uns dabei sehr.»
Daniel Kluge, Berufsbildungsverantwortlicher HLKS bei der Burkhalter Gruppe

Feuer und Flamme für NEXT!
NEXT steht für coole Lehrstellen mit vielen Benefits in starken Unternehmen. Bei uns kannst du deine Ausbildung überall starten und je nach Standort von individuellen Vorteilen profitieren. Eine Lehre bei uns soll nur der Anfang auf dem Weg nach oben sein.

Physische und mentale Herausforderungen
Nach einer erholsamen Bergnacht im Mountainhostel Crap Sogn Gion lernten die angehenden Profis am nächsten Morgen nach dem Frühstück die wichtigsten Sicherheitsmassnahmen kennen, die es für eine erfolgreiche Karriere in der Gebäudetechnik braucht. Nach der Kopfarbeit folgte ein Sportprogramm, um die Jugendlichen auch körperlich zu fordern und auszupowern. Neben dem Training von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit stand auch hier die Stärkung des Teamgeists im Vordergrund. 

Am letzten Tag der Veranstaltung beschäftigten sich die Lernenden dann mit den psychologischen Aspekten der Ausbildung und lernten insbesondere auch sich selbst besser zu managen, sich Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen. Zur Entwicklung dieser Kompetenzen gehört auch zu wissen, wo man im Notfall Hilfe bekommt. Dieser Teil des Events sollte die Jugendlichen auch dazu befähigen, auf die Herausforderungen und Dynamiken des Arbeitsmarktes reagieren zu können.

Back to life, back to reality
Nach einer grossen Putz- und Aufräumaktion sowie einer Einführung in den «Knigge für Lernende» ging es für die Jugendlichen am Nachmittag dann auch schon wieder zurück ins Tal und damit in die Realität, auf die sie nun drei Tage vorbereitet worden waren. Wir sind überzeugt, dass die Lernenden nun bereit sind. Bereit für den Alltag aber auch für die Zukunft: Bereit, sich dem technologischen Wandel und der Digitalisierung in der Branche zu stellen. Bereit, um später einmal Lösungen zu entwickeln, die energieeffizient und nachhaltig sind. Bereit, um sich neben handwerklichem Know-how auch regulatorisches Wissen anzueignen und auf dem Laufenden zu bleiben. Für all das ist noch genügend Zeit, und wir wünschen allen Lernenden viel Erfolg und eine herausragende Karriere in der Gebäudetechnik.