Wer einen Plan hat, kann es ganz nach oben schaffen
Gebäudetechnikerin der Nation zu sein, verpflichtet – auch als Arbeitgeberin. Die Burkhalter Gruppe bietet ihren Mitarbeitenden deshalb ein attraktives Gesamtpaket, das unter anderem auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Coaching und Burnout-Prävention, Führungstrainings sowie zahlreiche attraktive Lehrstellen umfasst. Ein Grossteil der Mitarbeitenden bleibt den Gruppengesellschaften langfristig treu. Warum eigentlich? Das wollten wir von den Geschäftsleitern Antonio, Michael, Tommaso und Patrick wissen.
Ihr habt alle als Lernende im Unternehmen angefangen, die ihr heute leitet. Wie kam es dazu?
Antonio Curia, Geschäftsleiter Guyer AG: «Ich habe ursprünglich Heizungsplaner EFZ gelernt und hatte das Glück, schon früh Verantwortung übernehmen zu können. So durfte ich beispielsweise schon während meiner Lehrzeit Material einkaufen und Preisverhandlungen führen. Als ich dann mit 18 die Autoprüfung in der Tasche hatte, habe ich auch selbständig Kunden betreut. Diese Freiheiten haben mich weitergebracht. Gleichzeitig wurde ich intern immer gefördert, sei es durch die Finanzierung von Aus- und Weiterbildungen oder sogar durch eigens für mich geschaffene Stellen.»
Tommaso Cascione, Geschäftsleiter SADA AG: «Ich habe bei der SADA eine Lehre als Sanitärinstallateur EFZ absolviert. Das Handwerk war schon immer eine grosse Leidenschaft von mir – aber ich habe mich auch stets für betriebswirtschaftliche Inhalte interessiert. Durch die Kombination der beiden Leidenschaften bin ich vom Installateur zum Projektleiter aufgestiegen. Später folgten entsprechende Weiterbildungen. Ich glaube aber, dass vor allem die praktische Erfahrung für meinen Werdegang entscheidend war. Wichtig ist auch die Fähigkeit, offen mit den Menschen zu kommunizieren.»
Michael Mettler, Geschäftsleiter Arnold AG: «Mein Bruder hat mich damals auf die Idee gebracht, in die Branche einzusteigen. Er war Sanitärplaner. Ich habe eine Schnupperlehre absolviert und es hat mir von Anfang an gefallen. Zudem ist der Beruf Sanitärinstallateurs vielseitig und mein Betrieb hat mich immer gefördert: Ich wurde früh in Prozesse eingebunden und konnte schon bald die Planung und Projektleitung übernehmen. Verantwortung zu übernehmen, war mir schon immer wichtig. An meiner Rolle als Geschäftsleiter gefällt mir insbesondere auch, die Dinge voranzutreiben und frischen Wind ins Unternehmen zu bringen.»
Patrick Heinzer, Geschäftsführer Elektro Burkhalter AG: «Ich war wohl verschiedene Male zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es gehört also Glück dazu – aber ganz sicher auch die richtige Einstellung und Freude an unserer Branche. Die Baubranche hat mich schon immer interessiert und ich finde die Arbeit auch nach all den Jahren sehr abwechslungsreich. Jedes Projekt ist ein Prototyp und Tag für Tag habe ich Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen.»
Was würdet ihr jemandem empfehlen, der als Lernende oder Lernender den gleichen Weg einschlagen möchte?
Antonio: «Gib immer dein Bestes, egal was du tust. Das habe ich auch getan, selbst wenn ich als Lernender Ordner kopieren musste. Ich habe immer hohe Ansprüche an mich selbst gestellt und ich glaube, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man als Lernende oder Lernender Interesse zeigt, freiwillig Arbeiten übernimmt oder sich auch an Dinge heranwagt, die man eigentlich noch nicht kann, dann kann man es weit bringen.»
Tommaso: «Dranbleiben! Auch wenn die Lehre nicht immer leicht ist: Wer sie durchzieht, hat die besten Voraussetzungen für eine tolle Karriere in der Branche. Dazu braucht es aber Leidenschaft: Man muss für seinen Beruf brennen – dann kann man alles erreichen. Aber natürlich ist auch die Unterstützung anderer wichtig: Man braucht Mentoren, die an einen glauben.»
Michael: «Mach das, was du gern machst. Nur wenn man das mag, was man tut, ist man auch motiviert – davon bin ich überzeugt. Willensstärke ist sicher auch eine wertvolle Eigenschaft: Man muss sich durchsetzen können – und dabei gleichzeitig immer kompromissbereit bleiben. Wer diesen Spagat beherrscht, der schafft es bis ganz nach oben.»
Patrick: «Die Möglichkeiten in unserem Land sind fast unbegrenzt. Um den eigenen Traum zu verwirklichen, braucht man nur den nötigen Willen. Und dann muss man natürlich auch anpacken und umsetzen. Der Werbeslogan von Nike bringt es für mich auf den Punkt – Just do it: Wer etwas erreichen will, muss etwas tun. Deshalb würde ich einem Lernenden sagen: „Komm in Bewegung und mach etwas“. Wir alle haben es selbst in der Hand.»
Viele Arbeitgebende klagen heute über Nachwuchsprobleme. Was unternehmt ihr dagegen?
Antonio: «Die Lehrberufe in der Gebäudetechnik sind zu wenig bekannt. Deshalb muss man Werbung machen, wenn man Lernende finden will. Die Aus- und Weiterbildungsplattform NEXT spielt dabei eine entscheidende Rolle. Als Unternehmen muss man aber auch selbst aktiv werden und auf die Lernenden zugehen. Bei Guyer tun wir das und beschäftigen zum Beispiel auch Schutzsuchende aus Krisengebieten.»
Tommaso: «Ich schliesse mich Antonio an: NEXT hilft, unsere Berufe bekannter zu machen und ist deshalb sehr wertvoll. Auch wir von der SADA besuchen regelmässig Schulen, um geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für unsere Lehrstellen zu finden.»
Michael: «Auch bei der Arnold AG sind wir mit Schulen in Kontakt, um Lernende anzusprechen. Ich finde es zudem wichtig, den Jugendlichen zu zeigen, dass es in unserer Branche reale und vielfältige Karrieremöglichkeiten gibt: Niemand muss Monteur bleiben, wenn er das nicht ausdrücklich will. Und man kann eben auch Geschäftsleiter oder Geschäftsleiterin werden, wenn man das wirklich will.»
Patrick: «Ja, das ist eine der grösseren Herausforderungen. Wir möchten unseren Lernenden die besten Bedingungen bieten, aber die Motivation und die Freude an unserem Beruf müssen sie selber mitbringen. Unser Betreuungsteam für die Lernenden besteht aus absoluten Profis, die sich mit viel Engagement für die Anliegen der Jugendlichen einsetzen und immer ein offenes Ohr haben. Wir organisieren interne Kurse und haben ein eigenes Ausbildungszentrum, das allen für praktische Arbeiten zur Verfügung steht. Das sind nur einige von vielen Puzzleteilen. Wir engagieren uns sehr für unsere Lernenden, denn sie sind die Elektroprofis von morgen.»
Die Gesellschaften der Burkhalter Gruppe haben ausserordentlich viele langjährige Mitarbeitende – woran liegt das?
Antonio: «Wir investieren kontinuierlich in unsere Mitarbeitenden. Wenn man ihnen etwas bietet, dann bleiben sie einem auch treu. Dazu gehört aber auch, dass jeder, der will, sich weiterentwickeln kann».
Tommaso: «Die Mitarbeitenden machen die Firma aus. Deshalb müssen sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Als Geschäftsleiter versuche ich, die entsprechenden Werte vorzuleben: Indem ich Verantwortung übernehme und zu meinem Wort stehe.»
Michael: «Die Arnold AG wurde ursprünglich als Familienunternehmen gegründet – und diesen Spirit haben wir beibehalten. Wir haben flache Hierarchien und pflegen einen freundschaftlichen Umgang miteinander. Meine Tür steht jedem offen und man kann bei uns über alles reden – auch über Privates.»
Patrick: «Wir geben jeden Tag unser Bestes, um allen Mitarbeitenden gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Sei es in Bezug auf interessante Projekte, Karrieremöglichkeiten, Werkzeuge oder anderes. Wir machen unsere Arbeit mit viel Freude und hoffen natürlich auch, dass dies ansteckend ist. Wir vertrauen uns gegenseitig und helfen einander – das Wir-Gefühl ist sehr wichtig, denn gemeinsam erreichen wir unsere Ziele viel leichter.»
Du bist inspiriert und möchtest auch eine Karriere wie Antonio, Tommaso, Michael oder Patrick einschlagen? Unsere Erfolgstipps geben dir eine wertvolle Starthilfe!
Erfolgstipps für Lernende:
- Sei motiviert und engagiert: Zeige Interesse und sei bereit, dein Bestes zu geben.
- Sei offen für Feedback: Lerne aus Fehlern und akzeptiere konstruktive Kritik.
- Sei zuverlässig: Halte Vereinbarungen und Termine ein.
- Arbeite sorgfältig: Achte darauf, deine Aufgaben gründlich und präzise auszuführen.
- Stelle Fragen: Nur durch Nachfragen kannst du sicherstellen, dass du alles verstehst.
- Sei teamfähig: Unterstützung anzubieten und anzunehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.
- Bleib am Ball: Halte dich auf dem Laufenden und nutze Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Pflege deine Gesundheit: Auch Pausen und Erholungsphasen sind wichtig.
- Setze dir realistische Ziele: Definiere Zwischenziele und arbeite kontinuierlich darauf hin.


