Niww Walka, Zermatt: Gewerkübergreifende Zusammenarbeit macht Schule
Ein Projekt, das verbindet
Was Niww Walka besonders macht, ist nicht nur seine Lage inmitten der Walliser Bergwelt, sondern auch die Art und Weise, wie sich im Projektverlauf die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppengesellschaften intensivierte: HLKS- und Elektrotechnik-Gesellschaften aus unterschiedlichen Regionen wuchsen dabei als Team zusammen.
Die federführende TZ Stromag war für die Elektroinstallation verantwortlich und involvierte bereits in der frühen Phase weitere Gesellschaften der Gruppe: die Burkhalter Technics AG mit ihrer Kompetenz in Gebäudeautomation sowie Elektro Burkhalter Bern für das KNX-System. Im HLKS-Bereich wurden Imwinkelried Lüftung und Klima AG und Lauber IWISA AG unabhängig voneinander im Rahmen öffentlicher Submissionen beauftragt. Das Projekt war somit nicht von Beginn an ein Gruppenprojekt – aber es wurde bald eines.
Gemeinsam wachsen
Im Verlauf der Bauzeit rückten die beteiligten Unternehmen näher zusammen. Abstimmungen wurden häufiger, Abläufe effizienter, Strukturen transparenter. Geprägt von wachsendem Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und einer gemeinsamen Sprache entwickelte sich nach und nach eine beeindruckende Teamleistung.
«Das Projekt Walka lebte von der engen, abgestimmten Zusammenarbeit der Gewerke – kein blosses Nebeneinander, sondern ein gemeinsames Ziehen in eine Richtung.», betont Fréderic Studer, Projektleiter bei Imwinkelried. Quintino Marino, Projektleiter bei der Lauber IWISA AG, ergänzt: «Gerade bei Grossprojekten stellt die Koordination zwischen den verschiedenen Gewerken oft eine Herausforderung dar. Dass wir sämtliche Gewerke als Gruppe ausführen konnten, hat die Kommunikation und die gesamte Projektabwicklung erheblich vereinfacht.» Auch bei Elektro Burkhalter Bern wurde der Schulterschluss innerhalb der Gruppe begrüsst: «Gerade bei der Integration unseres KNX-Systems war es wichtig, dass alle Beteiligten frühzeitig ein gemeinsames Verständnis hatten – das hat Schnittstellenprobleme vermieden und den Ablauf enorm beschleunigt», sagt Projektleiter Marc Wenger.
Gelebte Gruppensynergien – ein Gewinn für alle Beteiligten
Die Zusammenarbeit ging bald weit über die klassische Koordination hinaus: GA-Schaltschränke wurden gemeinsam geplant, in Zürich vorkonfiguriert und im Wallis gefertigt. HLKS-Komponenten wurden in enger Abstimmung auf das digitale Gebäudekonzept zugeschnitten. Auch logistisch konnte auf diese Weise effizient gearbeitet werden – mit reduzierten Einsätzen vor Ort und maximaler Planungssicherheit.
«Erst mit enger und echter Zusammenarbeit lässt sich Wissen standortübergreifend nutzen», fasst Paolino Bossio, Teamleiter Gebäudeautomation bei Burkhalter Technics AG, rückblickend zusammen.
Und Dario Kämpfen, Projektleiter bei TZ Stromag, hält fest: «Schon 2020 haben wir mit dem Projekt Walka begonnen – und dabei erlebt, wie gut und kollegial die Zusammenarbeit im Bereich HLKSE bereits vor der Fusion der Burkhalter-Holding und der poenina holding untereinander funktionierte.»
Ein Projekt als gemeinsamer Entwicklungsschritt
Niww Walka wurde so nicht nur ein erfolgreich realisiertes Schulhaus, sondern auch ein Spiegel des gruppeninternen Lernprozesses. Die beteiligten Gesellschaften lernten einander, ihre Abläufe und Schnittstellen besser kennen – ein Erfahrungsschatz, der zukünftige Projekte innerhalb der Gruppe noch effizienter, koordinierter und kundennäher machen wird.
Am 18. August 2025, pünktlich zum Schulbeginn, wurde das neue Primarschulhaus in Zermatt vollständig in Betrieb genommen.




